Basis

Wir arbeiten mit dem Markersignal um mit dem Hund zu kommunizieren und mit positiver Bestätigung, schmerzfrei und ohne Druck. An dieser Ausbildung nehmen Mensch und Hund gemeinsam teil. Jedes Team wird auf dem eigenen Ausbildungsweg individuell begleitet. Am Ende der Ausbildung steht ein gestärktes Mensch-Hund-Team , das sich als Experte des eigenen Arbeitsfeldes professionell einbringen kann und seiner Verantwortung mit Freude entgegentritt. Die Einsätze sind ehrenamtlich und unentgeltlich.

Voraussetzung

Einen Therapiehund kann man nicht züchten und auch nicht zum Therapiehund machen, sprich trainieren. Der Hund ist niemals ein Therapeut, sondern er ist das Bindeglied, die Brücke und ein emotionaler Türöffner. Der Hund sollte 2 Jahre alt und gesund sein. Er bietet dem Menschen seine Mitarbeit an. Beim Menschen geht es im Wesentlichen darum, dass er sich seinen Aufgaben mit seinem Hund bewusst ist und situativ mit Verstand und Wissen für Hund und Mensch handeln kann. Er muss auf Menschen zugehen können, egal welchen Alters, Herkunft, Religion oder Erkrankung.

Ziel

Ein Therapiehund arbeitet immer zusammen mit seiner festen Bezugsperson. Diese absolviert mit ihm die Ausbildung und legt zusammen mit ihm die Prüfung ab. Der Einsatz erfolgt in verschiedenen medizinischen, psychosozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern.

Das Team

Das Mensch-Hund-Team soll menschenfreundlich und empathisch sein, eine hohe Frustrationstoleranz für die Arbeit mitbringen und diese weiterhin fördern. Es soll auch zum eigenen Schutz lernen, dass Rückzug aus einer stressreichen Situation die beste Lösung ist. Dies alles auf freiwilliger Basis bei Kindern und Erwachsenen in diversen Institutionen. Es ist eine Beziehungsarbeit zwischen Mensch und Hund – einer verstehenden Zusammenarbeit zwischen diesen Beiden. Die Körpersprache des Hundes zu lesen und verstehen zu können, ist der Schlüssel zu einer gelingenden Kommunikation.

Ausbildung

Die Ausbildung ist modular aufgebaut und teilt sich in theoretische und praktische Teile. Sie startet nach einem Erstgespräch, an dem die gegenseitigen Erwartungen erörtert werden. Der Hund wird auf seine Eignung geprüft. Es wird bei gegenseitiger Einigung vor dem Ausbildungsantritt eine Ausbildungsvereinbarung unterschrieben, in der die Rahmenbedingungen geregelt sind. Die Ausbildung wird mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung abgeschlossen.


Dauer

Die Ausbildungszeit (Module) werden individuell mit dem Teilnehmer festgelegt. Dies bedeutet keine fixe Dauer der Ausbildung, jedoch muss das Zertifikat innerhalb von 12 Monaten erreicht werden.

Zertifikat

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhält der Teilnehmer ein Zertifikat.